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Rumpfbau
Geplant war wegen der Grösse des Modells ein zu teilender Rumpf. (Transport)
Die Spanten wurden aus einer 8mm Spanplatte ausgesägt, auf der Kielleiste verleimt und das Ganze auf einer Helling aufgebaut. Die Spantenzwischenräume habe ich dann zu 3/4 mit Altpapier ausgestopft. Die noch fehlende Masse wurde mit Montageschaum bis über die Spantenaußenkanten aufgefüllt und nach Aushärtung mit einem scharfen Messer bis 5mm unter die Spantenaußenkante zurückgeschnitten (Bilder 1-4). Diese so entstandenen Vertiefungen zwischen den Spanten dann mit Modelliergips ausgefüllt, nach Durchtrocknung verschliffen und abschließend mit Füllspachtel fein abgezogen.
Jetzt konnte ich diesen -Rumpf- mit Trennwachs (mind. 2-3 mal) bestreichen. (Bild 5)
Darauf wurde dann Epoxydharz und nacheinander 3 Lagen Flies (ca. 180-240g/m²) aufgebracht. Die eingeschlossenen Luftblasen wurden mit einem Roller herausgedrückt. Nach Durchhärtung des Harzes konnte ich den wasserlöslichen Trennwachs mit einem starken Wasserstrahl auswaschen und erhielt so die gewünschte GFK-Schale. Gleichzeitig habe ich an jeder Rumpfseite Schlingerleisten mit einlaminiert, da ein so langes, schmales Modell gern zum schlingern neigt.
In meinem Fall war die Schale innen besser hergestellt als außen.
Machte aber nichts, ich wollte den Rumpf außen sowieso mit Stahlplattenimitat verkleiden weshalb die Außenschale nicht so glatt sein mußte.
Nun gings ans Rumpfteilen. (Bild 6)
An der Schnittstelle habe ich zwei gleich grosse Spanten, nur getrennt um die Sägeblatstärke, einlaminiert und dann den Rumpf geteilt. (Bild 7)
Fertigrumpf (Bild 8) Die schwarzen Streifen sind eingeklebte Spanten zur Stabilisierung des Rumpfes und der Formerhaltung.
An Material wurden etwa 12 kg Epoxydharz
und ca. 6-7 m² Laminiermatte verarbeitet.